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Die Fahrradroute, die
- mit einer Tagestour von etwa 40 km 2 Bahn-Regionalexpresslinien miteinander verbindet!
- 4 verschiedene, eiszeitlich geprägte Landschaftsformen durchquert!
- nicht nur Fontanes Wanderungen durch die Mark Brandenburg verdeutlicht sondern auch an seinem Geburtshaus endet!
- in der Verknüpfung 2 Städte und 7 Dörfer über Landkreisgrenzen miteinander verbindet!
- die Zukunftsfähigkeit der ländlichen Regionen Brandenburgs mit Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Tourismus, Pädagogik, Menschenpflege, Landschafts- und Naturschutz "aus einem Guss" vorführt!
- durch einen sehr aktiven Arbeitskreis schon mit vielen Einzelelementen wie der "Allee der Bäume des Jahres"!, Rastplatz an der einsamen Eiche, Publikationen wie z.B. "Brandenburger Bio-Tour", zahlreichen Führungen etc. beworben wird!
- zwei Landkreisplanungen als Verbindungselement ergänzt und so in einer ökonomisch nicht verwöhnten Region zum Aufbau weicher Standortfaktoren führt!
- den Aufbau verschiedener Themenfelder wie Geologie, Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Energiewirtschaft, Kultur, Kirchen, Pädagogik anbietet!
- urbanen Menschen vor "der eigenen Haustür" Ruhe, Erholung und Gesundung bietet!
- durch die Belebung der Region zum Erhalt einer 300 Jahre alten Kulturlandschaft beiträgt!
- das Radwegekonzept der Temnitztaler Zukunftswerkstatt ideal ergänzt!
Wie es begann:
In privater Runde in Vichel entwickelte sich 2007 die Idee, im Rahmen einer Anfrage für die "Brandenburger Bio-Tour" einen Radwanderweg zwischen Friesack und Neuruppin aufzubauen.
Schnell wurden die Vorteile erkannt:
· eine touristisch einmalige Region vom unteren Rhinluch über die Grundmoränenlandschaft bis zur Fontanestadt mit dem Ruppiner See
· das Flora-Fauna-Habitat (FFH) Temnitz mit den umliegenden Vogelschutzgebieten
· wenig befahrene Wege + Straßen sind vorhanden, eine spezielle Erschließung ist nicht notwendig
· Verwaltungspartner mit den Ämtern Friesack + Temnitz sowie der Stadt Neuruppin sind vorhanden
· privatwirtschaftlich laden verschiedene für Städter interessante Betriebe zu Besichtigungen ein .....
Die erste Veröffentlichung und Bewerbung wurde privatwirtschaftlich durch den Vicheler Betrieb "Lebenswert ..." übernommen und bezahlt. Es zeigt sich, dass diese neue touristische Route durchaus überregionales Interesse findet und zu einer dringend notwendigen Belebung der Region beiträgt.
Im Jahre 2009 hat sich die "Zukunftswerkstatt Temnitztal" gegründet, die auf verschiedenen Ebenen die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raumes bearbeitet. Dazu gehört der Aufbau eines lokalen Radwegenetzes.
Um die Idee voranzubringen, hat sich der Arbeitskreis Fahrradweg Friesack-Neuruppin gebildet, um einen bislang vernachlässigten, aber umso bemerkenswerteren Teil unseres Landes für interessierte Menschen zu erschließen. Um den Erholungs- und Bildungswert des unteren Rhinluchs sowie der Ruppiner Platte über die Region hinaus bekannt zu machen und über die Begegnung von Menschen auch die strapazierte Ökonomie in einen besseren Status zu bringen.
Sie möchten mehr Details? Hier finden Sie eine bebilderte Streckenführung, hier die Routenplanung, und hier eine detaillierte Beschreibung:
Das Rhinluch lädt zu herrlichen Radtouren ein. Entstanden ist es vor ca. 10.000 Jahren, nachdem die letzte Eiszeit beendet war und das Wasser von den Grundmoränen abfloss. So bildete sich ein Urstromtal, aus dem sich eine Moorlandschaft entwickelte.
Vor 250 Jahren wurde das ca. 10 mal 30 km große Gebiet von Friedrich dem Großen trockengelegt und für die Landwirtschaft nutzbar gemacht. Es ist der Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen und hat eine überregionale Bedeutung als Wasserrückhaltegebiet für das nördliche Brandenburg. Von hier werden die Havel und damit die Elbe ganzjährig mit Wasser versorgt.
Vom Bahnhof Friesack geht es zunächst nach Damm, einem Friesacker Ortsteil. Am Ortseingang fahren wir über die Brücke des Rhinkanals. Im Ort biegen wir nach rechts und erreichen nach wenigen hundert Metern wieder den Rhinkanal. Hier biegen wir nach links in die Grünlandschaft des unteren Rhinluchs ab und folgen dem Rhinkanal bis zur "Einsamen Eiche". Nach links über die alte Holzbrücke kommen wir zum Rastplatz mit der Informationstafel. Hier gibt es Informationen zur Natur und den Orten ringsherum.
Weiter geht es nach Vichel. Im alten Rundlingsdorf finden wir die bemerkenswerte, mittlerweile teilsanierte Kirche und das Gutshaus. Beide sind im 19. Jahrhundert nach Plänen des "1. Generalkonservators der preußischen Baudenkmäler", Ferdinand von Quast, entstanden und stellen im italienisch-romanisierenden Stil eine Besonderheit unter den brandenburgischen Baudenkmälern dar. Im Fachwerkhaus (rechts nach der Kirche) des Ortsvorstehers Peter Masloch kann der Radwanderer nach Infos und Besichtigungsmöglichkeiten fragen.
Weiter geht es nach Garz mit der schönen kleinen Feldsteinkirche, vorbei am Gutshaus mit Wohnturm und großem Speiche wieder in die Luchlandschaft hinein. Über Plattenwege kommen wir nach Manker, wo wir dann "bergauf" in die Grundmoränenlandschaft fahren.
Über Stöffin, wo das Landhaus Wittemans zum Verweilen einlädt, geht es nach Osten. Hier bieten sich 2 Wege an, um nach Neuruppin zu kommen: Einer führt parallel zur Straße als ausgebauter Radweg mit Beschilderung in die Fontane-stadt, wo über den Marktplatz mit dem dahinterliegenden Geburtshaus Fontanes der Bahnhof Rheinsberger Tor erreicht wird. Der andere führt über die Straße weiter nach Osten direkt bis zum Ruppiner See, wo 2 Badestellen bei gutem Wetter zu Verweilen einladen. Parallel zum See erreicht man Neuruppin dann direkt Richtung Norden.
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